Die Aro gTér-Linie des Vajrayana-Buddhismus
Die Aro gTér-Linie der Nyingma-Tradition des Vajrayana-Buddhismus ist eine gTérma-Linie, die auf der Sicht des Dzogchen gründet.
Die Lehren des Aro gTér befassen sich in erster Linie damit, unsere alltägliche Erfahrung des Seins zu transformieren, anstatt ihr zu entsagen oder eine esoterische oder spiritualisierte Existenzweise zu erreichen. Unser Ziel ist es, heitere Güte und mutige Offenheit zu entwickeln; durch die befreienden Qualitäten von Großzügigkeit, Klarheit, Kreativität, Entschlossenheit und Weite. Die Auseinandersetzung mit den Sinnen, mit der Natur, den Künsten und dem Handwerk spielt eine wichtige Rolle darin, die Meditationspraxis in den Alltag zu integrieren.
Die nicht-monastische Ordination im Vajrayana und innerhalb des Aro gTér ist als Gö-kar-chang-lo'i-dé bekannt. Ngakpas und Ngakmas – männlich bzw. weiblich – sind die ordinierten Praktizierenden, die weder zölibatär noch enthaltsam leben. Sie tragen weiße Gewänder – Gö-kar – und langes, ungeschnittenes Haar – Chang-lo.
Die Lehren des Aro gTér stammen aus einer Linie erleuchteter Frauen, beginnend mit Yeshé Tsogyel. Sie war die weibliche tantrische Buddha, die gemeinsam mit Padmasambhava die Nyingma-Tradition des Buddhismus begründete. Der Aro gTér ist eine kleine familiäre Linie innerhalb dieser Tradition, die 1909 von der Visionärin Lama Aro Lingma begründet wurde.
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